Nach der Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 29.02.2012 ist es öffentlich: Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bekommt einen neuen Vorsitzenden. Dirk Schritt befindet sich in der Abschlussphase seines Studiums und gibt somit den Vorsitzposten in die vertrauensvollen Hände von seinem Nachfolger, Tim Cousin.
Mit einem Rückblick sollen die 258 Tage der Arbeit von Herrn Schritt gewürdigt werden. Wenige Tage nach dem Antritt der Tätigkeit berichteten wir: „Erst wenige Tage im Amt hat er sich schon viel vorgenommen: „Ich möchte den AStA neu organisieren.“, berichtet der ehrgeizige junge Mann. Besonders im Hinblick auf den Personalmangel des Gremiums ist dieses anspruchsvolle Vorhaben angemessen.“ So sollte es auch kommen. In dieser krisenhaften Zeit verstand der frische Anführer es, das Arbeitsklima zu verbessern, das Angebot des AStA zu optimieren und das Team zu reorganisieren. Obendrein war er sich trotz seiner Position als Leiter des Gremiums niemals zu schade, selbst mitanzupacken. Ob bei Verhandlungen mit dem Studentenwerk, dem Präsidium oder dem mühevollen Wiederaufbau des Sportprogramms: die Anliegen der Studierenden hatten bei seiner Tätigkeit stets Vorrang. Obschon aber der Vorsitz a. D. sich in Arbeit stürzte, bei Reden zu allerlei Anlässen der Hochschule die Menge verzückte oder zu später Stunde den Zusammenhalt des Gremiums bei Speis und Trank förderte – er blieb wider Vorurteilen, die Gremienmitgliedern gegenüber herrschen, ein Einserstudent.
Christoph Engels, der neue Vorsitz des StuPa, lobt die geleistete Arbeit von Herrn Schritt mit den folgenden Worten: „Hier könnte man noch mehr Dank aussprechen, da der AStA so gut besetzt war wie lange nicht mehr.“
Das AStA Team bedauert den Abschied von Dirk, der nicht nur Vorsitzender, sondern für alle auch ein guter Freund wurde und wünscht eine erfolgreiche Zukunft.
Gleichwohl richtet der AStA den Blick gern nach vorne. Beflügelt durch die Motivation von 15 neuen Mitgliedern und die Erfahrung der verbliebenen wollen wir unter der Leitung von Tim Cousin mit den und für die Studierenden arbeiten. Der Wirtschaftsinformatiker freut sich, das Amt übernehmen zu dürfen und dankt für die geleistete Arbeit, diplomatisch gibt er aber auch zu verstehen: „Wenn ich jetzt von meinen Zukunftsplänen spreche, möchte ich die bisherigen Leistungen in keinster Weise abwerten!“ Tim stellt aber dar, dass ihm die Nähe zu der Studierendenschaft und der Einsatz für ihre Interessen besonders am Herzen liegen. Er möchte aber auch deutlich machen: „Jeder kann in der Hochschule etwas bewegen!“
Also auf in eine weitere schöne und erfolgreiche Periode!